
Wir beginnen unsere Erzählung in einer prachtvollen Wiese am Rande eines kleinen Dorfes.
Der Grund reichte vom Fluss bis hin zum Großbauern des Hr. Getreidekorn, der eigentlich Huber hieß, aber weil er das meiste Korn anbaute, wurde er von der Wirtshausgesellschaft gern „Getreidekorn“ genannt.
An Frühlingstagen, wenn sich die Blüten zart öffneten und die fleißigen Immen (Bienen) quer durch die Blumen flogen um den Nektar zu sammeln, fanden sich oft merkwürdige Besucher ein, die nichts anderes im Sinn hatten, als die grünen Stängel der prachtvollen Blumen zu zerfressen, zudem zeugten sie nicht von besonderer Schönheit.
Ihre Haut war schwarz und nur an den Füßen waren sie grün. Sie bewegten sich etwas träge durch den Wiesenboden und wirkten zu plump und tollpatschig, als dass sie gute Zeitgenossen wären, am schlimmsten war jedoch ihr grenzenloser Appetit.
Kurz vor dem Sommer vermehrten sie sich sprunghaft und ganze Alleen von Blumen waren zerfressen, so dass sich die 223. Kompanie der Ameisenschaft- angeführt von Wachtmeister Fangzahn- oft ausrücken musste, um die geschädigten Blumen zu fällen und zu entsorgen. Um diese Zeit streute Herr Getreidekorn häufig Chemie in die Wiese und die Ameisenkaserne am Fluss klagte über Ausfälle.
„Jedes Jahr dasselbe!“ schrie Wachtmeister Fangzahn. Er trippelte wütend hin und her.
Alle Ameisen waren versammelt und starrten auf das Podest hoch oben auf dem Erdhügel, der von den Ameisen oft als Veranstaltungsplatz genutzt wurde.
Alles wartete auf die Königin.
Der Wachtmeister bezog mit seinen Soldaten in vorderster Reihe Stellung und wurde noch nervöser, als er ohnehin schon war.
Einen kurzen Moment später ertönten die königlichen Fanfaren und Königin Seidenfuß erschien vor der Menge.
Augenblicklich wurde es still auf der Wiese.
„Werte Arbeiterrinnen und Arbeiter, ich weiß, dass ihr des Wartens auf das Ende dieser Plage leid seid, meine lieben Untertanen.“
Lautes Raunen kam auf und man konnte wütende Ameisen rufen hören. Es herrschte Unruhe.
Die Königin erhob gebieterisch ihre Stimme und rief: „Seid still !“
Diese beiden Worte genügten, um den Ameisen das Wort regelrecht abzuschneiden.
Doch dann ertönte ein unheimliches Stampfen.
„Sie kommen wieder!“ schrie jemand.
„Lauft!“ ertönte es von anderer Seite, doch das Chaos nahm seinen Lauf.
Die getreue Ameisenschar verstreute sich panikartig im Gras.
Mächtige, vermummte Käfer passierten den Paradeplatz und hinterließen ihre tiefen Spuren. Die geheimnisvollen Vielfüßler trampelten ohne Rücksicht auf ihre Umgebung wie unkontrollierte Roboter durch das Ameisenland.
„Weißt du, wo ich den Spaten hingestellt habe?“ fragte Frau Hirschkäfer ihren Mann.
Dieser grummelte leise und erhob sich wieder aus seinem Liegestuhl.
„Ich habe dich gerade noch gesehen damit, wo hast du deine Greifer?“
erwiderte er.
„Du bist nur zu faul zum Suchen, Erwin!“
„Bin ich nicht!“
„Doch!“
Einen Moment später fiel etwas laut krachend in den Garten und unterbrach den hitzigen Streit.
Herr und Frau Hirschkäfer sahen erst sich verwundert an und später mit offenen Mundwerkzeugen in den Garten, in dem nun ein großes Loch war.
„Sei bloß vorsichtig, Hildegard,......das sieht echt gefährlich aus...“, stammelte Erwin.
„Quatsch mit Erde, Erwin. Seit wann sind Löcher denn gefähhhhhhh.......“.
Schon war Frau Hirschkäfer verschwunden.
Ihr entsetzter Mann sprang auf und lief zum Loch.
„Hildegard, mein Kornblümchen, mein zarter Frauenschuh, mein....“.
„Sei still und hilf mir!“
„Sofort, gleich !“
„Nein, jetzt!!“
Heuer ist alles anders im Frühling. Viele Jahre schon zogen sie durch die Wiese, machten viel Radau und sorgten dafür, dass alle anderen Wiesenbewohner kaum Schlaf fanden.
Aber wenn sich die ersten Gänseblümchen geöffnet hatten, verschwanden sie spurlos und meist regnete es an diesem Tag, so erzählte es zumindest Herr Rollhaustigerschneck, eine Nacktschnecke, zugezogen, wie das Fräulein Maikäfer vom Gemeindeamt trällerte, wenn man sie danach fragte.
Wenn man aber nach dem Ort fragte, hörte man viele Namen, auch viele spannende Geschichten.
Um nur die beliebtesten zu nennen, er kam aus einem Maulwurfshügel, der längst verlassen war und die Kreuzspinnenfamilie soll nach ihm suchen.
Diese Geschichte ging schon lange umher. Doch der Herr Rollhaustigerschneck schwieg und lächelte stets milde, wenn kleine Silberkäferkinder zu ihm kamen, nur um unterhalten zu werden. Doch heuer ist alles anders.
„Wird’s bald?“
„Du bist etwas fülliger...mehr gebaut.“
„Ich hab es gehört, du kleiner Tropf, und ich sage dir...“
„Hopp!“
Das Loch war nicht allzu tief und deswegen standen die beiden Käfer immer im Augenkontakt, was die Rettung erschwerte, da Herr Hirschkäfer immer am Kichern war.
„Kannst du mir nicht etwas behilflich sein?“
„Warum? Wer ist da der Mann?“
„anderswo“
„hör auf, Witze zu machen!“
„ja......“
„wie bitte?“
„JA“
„na also“
Wenn die Nacht einbricht, herrscht Ruhe in den Wiesen, auch auf der unseren.
Doch nie im Frühjahr, wenn laut stampfend sich diese fremden Käferherden herumtreiben.
Die ganze Wiese polterte und war immer in Bewegung, sehr zum Ummut der nicht nachtaktiven Insekten und anderer Kriechtiere.
Und die nachtaktiven Bewohner?
Ganz nahe am Erdhügel war ein kleines Sägewerk aufgebaut, das folgenden Namen trug:
SÄGEWERK
Sie erwägen, wir sägen
Inh. HR.SCHIEFERSTECKIMFINGER
(und Partner)
Die letzte Zeile war kaum lesbar, da eine besonders kleine Feder benutzt worden war.
Die Holzböcke, die um diese Jahreszeit im Schichtbetrieb arbeiteten, klagten über diesen Lärm.
Der Vorarbeiter Hr.Schecke arbeitete nur mit Erde in den Ohren und deswegen war er taub wie ein Fisch, das führte ab und zu in ein Durcheinander und wenn einer nicht hören kann, dann schreit er um so lauter.
Aber schimpfen kann er wie ein Postschneckenkutschenfahrer, am liebsten über diese Trampeltiere.
„Nichts als Essen im Kopf, UNSER Essen, dieser widerliche Wattwurm!“
sagte der Vorarbeiter und schmückte diesen Satz mit allerlei unrätlichen Worten aus, die wir angesichts der vielen Kinder, die diese Seite aufmerksam lesen oder zuhören nicht weiter vertraut machen wollen (Anm. des Autors)
Laut und gefräßig, sonst nichts. Das war das große Urteil der Wiesenbewohner. Nach dem Verschwinden wurden teilweise große Feste gefeiert, obwohl man eigentlich überlegen müsste, was sie jedes Jahr zu dieser Wiese führt.
Aber der Herr Bürgermeister, seines Zeichens ein parfümierter Mistkäfer, überlegt jedes Mal, wie er das Fest nennen sollte. Wir waren dabei, als er mit dem Gemeinderat einen Ideenbewerb veranstaltete.
„Macht die Fliege!“
„Wie bitte?“
„Nein nicht Sie, Herr Blattsalat, ich meinte...“
„Freihonig!“
„Nein“
„Könnten wir nun etwas mehr Klasse zeigen?“ fragte der Bürgermeister.
„Freihonig!“
„Sei still du Holzkopf!“ sagte Gemeinderat Wattestäbchen.
Er warf einen Blick in die Runde der „großen“ Tiere der Wiese.
Man muss sich das so vorstellen, das Gemeindeamt ist ein ehemaliges Vogelhaus, das der Herr Großbauer Huber (Getreidekorn, na überrascht?)
für seine Meisen und Spatzen einst mal aufgestellt hatte, aber leider ist sein jüngster Sohn Ludwig Huber kein besonderer Handwerker und daher folgte das windschiefe „Kunstwerk“,es hatte zwei Stöcke, dafür kein Dach und nur drei Wände, außerdem waren die Türen oben im zweiten Stock und die werten Vögel hätten durch die Fenster im Erdgeschoss steigen müssen, bald seinen Wurzeln. Nachdem es gleich immer umfiel, wenn der Herr Bauer seinen Traktor startete und dieser ist am anderen Ende vom Gehöft, war nach 100 Mal endgültig Schluss mit lustig.
Bis im wahrsten Sinne des Wortes Gras, über jenes Gebilde aus Buchenholz und wahllos hineingeschlagener Nägel, gewachsen war.
Der frühere Bürgermeister Hr. Heuhüpferrich entschloss sich dazu, endlich mal nicht die Gemeinderatssitzung am Erdhügel zu halten, denn die Königin Seidenfuß hatte zwei Stöcke unter dem Hügel ihr Schlafgemach und da es nie eine Ratssitzung ohne lautes Schnarchen gab, flatterte schon bald eine Beschwerde ins Amt.
Rasch wurde dass neue Gemeine...verzeihung.Gemeindeamt (mit Bürgerservice) bezogen.
Die Gemeinderäte saßen auf den kleinen Nägeln und ein Bachkieselstein, flach geschliffen durch die Steinmetze Stemm und Stemmaus, diente als Tisch.
Eine echte Runde kam sowieso nie zustande, da der Tisch nicht rund war sondern 45 eckig. Als wir gebeten wurden, von der Sitzung zu berichten, dachten wir uns schon einiges aber wir konnten es nicht glauben, was wir da zu Gesicht bekamen, wie ein Mistkäfer sich beim Reden herumwindet wie ein Aal und zugleich versucht nicht vom Nagel herunterzufallen. In jedem Eck ein Käfer oder Wurm und auch mehrere Weberknechte und alle klagten über den Sitzkomfort oder dass sie nichts hörten, alles zusammen ergab einen Wortknuddlmuddel.
„Liebe Käfer und Innen, liebe Würmer und Innen...
„Geht das schon wieder los...
„Psst“
„Freihonig!“ rief eine Blattlaus dazwischen.
„Sei still“
„Wir haben uns hier gefunden um einen Namen zu finden für das Fest.“
„Fest?“
„Das Fest in der Birke ist doch erst nächsten Monat“
„Nein, ich meine für...“
„Die einbeinigen Tausendfüßler“
„Freihonig!“
„Das Fest für das Verschwinden der....
„Das Verschwinden der Fr.Kneifpfote!“
„Du gemeiner Flegel!“
Es flog ein Humpen gegorenes Nektarbier durch die Runde und ließ Hr. Fußkribbler verstummen.
Der Bürgermeister nahm die große Glocke vom Steintisch und bimmelte kräftig um endlich Gehör zu bekommen.
BIMM...BAMM!!!
Der ganze Saal erzitterte und mehr als die Hälfte der Anwesenden fiel vom Nagel und als einziger behielt ein jetzt sehr verkleinerter Weberknecht die Oberhand.
„Freut mich, dass soviel Bewegung ist im Raum....“
„hä?“
„Ich will Ideen hören, wie nennen wir nun das große Fest anlässlich des Verschwindens der Lärmfüßler?“
„Vielfüßler“
„Nein Trampelviecher!“
„Bestien?“
„Hä...?“
„Freihonig!“
„Seid ruhig!“
Er griff drohend nach der Glocke und schon war es wieder still.
„Nachdem ihr alle zu dumm seid, werde ich der große Bürgermeister....“
„ähm“
„Räusper“
„...folgenden Namen geben es soll heißen..“
Wir waren alle sehr gespannt und nicht nur der Dreck an den Nägeln riss uns von der verzinkten Sitzmöglichkeit.
Plötzlich war wieder lautes Stampfen zu hören und man konnte sogar hören, wie sich scharfe Zähne in etwas saftig Grünes bissen.
Das Geräusch war so laut, dass die zahlreichen Humpen Nektarbier den Besitzer wechselten und prompt war viel Geschrei zu hören, jedoch nicht wegen des Stampfens, sondern weil viele auf dem Trockenen waren.
„Keine Panik!“
„Hä?“
„Du hast leicht reden, du hast noch Bier....“
„ich meine das Stampfen, du betrunkene Libelle!“
„He!“
„Verzeihung, Frau Schwirr...“
„ ....grummel....wissen Sie nicht, wie man eine Dame behandelt?“
„Hoho“
„Verlasst sofort das Amt!“
„Warum denn? Nur weil die Gewitterziege in die Luft geht?“
„Na hör mal....“
„Hä?“
„Wie bitte?“
„Sie kommen!“
Ein lautes Krachen ertönte und die Wände begannen sich zu bewegen.
„Sie fressen unser Rathaus!“
„Schnell, Herr Bürgermeister, kommen Sie die Leiter hinunter, alles stürzt ein!“
Der Mistkäfer mit Fliederduft hechtete zur Leiter und krabbelte nach unten.
Er konnte gerade noch sehen, wie der Bachkieselstein zertreten wurde und das Nektarbier in Verbindung mit Buchenholz eine Leibspeise der Trampeltiere war.
„Welch Glück ,dass wir dieses Untergeschoss haben, werter Herr Bürgermeister.“
„Wir haben kein Untergeschoss!“
„Nein?“
„Nein!“
„Wo sind wir dann?“
„Hicks....“
„Nimm dich zusammen, du Trunkenbold!“
„Da geht’s nach draußen!“
„Schnell hinaus, ich glaube Fräulein Maikäfer ist ohnmächtig geworden!“
„Jaja der Stress...“
Wir haben leider in der Eile unsere Memoblätter (Esche) oben liegen lassen, aber das dürfte den Anwesenden zugute kommen ,da wir nicht sehr schmeichelhaft waren, was das Profil anbelangt.
„Seid ihr sicher, dass es dort hinaus geht?“
„klar“
„woher weißt du das?“
„ich spüre einen leichten Luftzug“
„Verzeihung..“
„wie?“
„meine Güte Herr Bürgermeister, doch nicht gerade jetzt...puh..“
„es ist meine biologische Ader!“
„konnte die nicht warten, mir kräuseln sich ja die Fühler...“
Der Ausgang erwies sich prompt als Sackgasse und führte in einen Raum mit vielen Regalen, manche waren voll mit Flaschen und am Boden war alles voller Essensreste.
„Wo sind wir?“
„Im Rathaus?“
„sehr witzig“
„sieht wie ein Weinkeller aus, dabei haben wir doch nie welchen..“
„Ist das nicht mein Wagenheber?“
„Meine Gießkanne!“
Der Bürgermeister wurde immer leiser und stellte sich vor ein Regal in dem eine Vielzahl von Elektrowerkzeugen gelagert war und fächerte seine Flügel.
„Nun tun wir jetzt?“
„Trinken“
„Aua“
„hör auf nur ans Trinken zu denken, such einen Ausgang!“
„Wir müssen wohl klettern“ sagte Herr Fußkribbler und deutete auf die Decke.
„Deswegen war es so hell.“
„Wie haben Sie sich das vorgestellt?“ fragte Frau Schwirr.
„Die besten klettern hoch, also bitte ich die Freiwilligen vor, die mutig ihr...hört mir denn keiner zu?“
„Sie sind geflohen!“
„Feiglinge!“
„Bringt sie mir!“
Es gab kaum Verstecke im „neuen“ Untergeschoss, also waren die „mutigen“ Käfer schnell gefunden, einer von ihnen musste aus einem Weinfass gezogen werden. Wir nahmen auf einer Kiste mit Äpfeln Platz und beobachteten das Geschehen. Der Anblick, dass ausgerechnet Herr Schwellkopf, ein etwas zu stattlicher Silberkäfer, den Auftrag bekam hochzuklettern um Hilfe zu holen, versetzte uns in Staunen.
„Ich habe s ja gesagt, dass Sie um die Hüfte etwas füllig geworden sind!“
„Ruhe da hinten!“
„Hehe“
„dann mal los Herr Schwellkopf, holen Sie Hilfe“
„Ja schon gut...nicht schubsen, ich krabble ja schon....“
„Wollen Sie noch etwas sagen ,Herr Bürgermeister?“
„Warum bist du noch hier?“
„nicht so grob!“
„könntest du bitte die Flügel einziehen ,du siehst wie ein Idiot aus.“
„Ich bin die Respektsperson hier, verdammt!“ grollte der Bürgermeister.
„So sicher nicht, da hat nicht mal meine Oma Respekt.“
„Huhu“
„Freihonig!“
„Au“
„Gierhals!“
„Ich gehe nun, um meine Mission zu erfüllen...ich..“
„Hau endlich ab!“
Herr Schwellkopf grummelte leise und stieg vorsichtig auf das Fass um hochzukommen.
Er nahm bevor er hinaufkletterte noch mal Maß und verzog das Gesicht.
„Das geht nieeeeeee.“
„Aber Frau Schwirr...“
„Es ist aber so“
„Da fällt mir ein, wo ist eigentlich Fräulein Maikäfer?“
„Gute Frage.“
„Warum, du hast sie doch getragen!“
„Und wo angestellt.“
„hehe“
„huhu“
„holt sie gefälligst!“
„Wie bitte ,ich hör euch so schlecht, wer ist tot?“
Der Kopf von Herrn Schwellkopf steckte im Loch und nun begann ein sehr heiteres Gequetsche.
„Holt, habe ich gesagt und nun schnell rein ins Loch“
„Sieht wie eine Presswurst im Erdmantel aus....“
„Haha“
„Das mit der Wurst konnte ich hören, wartet nur bis ich hier rauskomme, dann...“
„reichen wir dir ein Abschleppseil....Hoho“
„aber Herr Bürgermeister!“
Während sich der Gemeindevorstand mit der Rettung befasste, eilten Herr Zischfuß und Herr Widerborsten zum Fräulein Maikäfer.
„Hallöchen“
„Wo sind Sie?“
„Sie ist weg“
„Wie weg, hast du überall nachgesehen?
„Ja hab ich, der Raum ist nicht groß und hier sind Spuren..“
„Die unseren du Holzkopf!“
„oh...“
„autsch“
„Dummbeutel!“
„man wird sich mal irren dürfen....“
„such lieber noch mal!“
„und du?“
„Halte Wache und kontrolliere dich.“
„was denn du, ein 5 beiniger Weberknecht?“
„ja was dagegen?“
„einiges“
Die beiden „Helden“ fingen heftig an zu streiten und übersahen völlig das sich etwas mit 3 Beinen mehr als Herr Zischfuß ihnen näherte.
Es bewegte sich schier lautlos und segelte elegant von einer Ecke in die andere.
„Schon gefunden?
„nein“
„Dann such weiter, warum kannst du nicht einmal was richtig machen?“
„Das sagt mir ein Weberknecht der sich vor dem Bus fürchtet!“
„Nicht der Bus, es ist der Fahrer“
„Du meinst doch nicht Herrn Mosttaucher?“
„ja den meine ich!“
„Das ist ja noch dümmer!“
„Er hat 6 Augen und riecht nach Nelken!“
„Er ist eine Hausmeisterspinne in einer Neubausiedlung am Rande der Stadt!“
„Pfui!“
„Er ist der einzige Pendler hier in der Wiese.“
„Trotzdem, hab ich eine ziemliche Angst!“
Herr Widerborsten holte Luft um dagegen zu halten als plötzlich...
„Darf ich stören?“
Es seilte sich langsam eine Kreuzspinne von der Decke ab und sah die beiden mit sechs großklotzigen Augen an.
„Mir ist nicht entgangen das sie große Probleme mit ihrem Umfeld haben..“
Herr Widerborst und Herr Zischfuß erstarrten vor dem Anblick und hielten die Luft an.
Allmählich nahm der Kopf vom Weberknecht die Farbe eines Feuerwehrautos an und er konnte nicht mehr und laut hustend rollte er durch den Raum.
„Habe ich euch erschreckt?“
„Hust“
„Keuch..“
„Man möge mir verzeihen, hatten wir schon mal das Vergnügen unser Zusammenkunft werte Herrn?“
„Nicht das wir wüssten...Herr Spinne..“
„Eduardo“
„Verzeihung....“
„Wie ist das werte Befinden...äh...Eduardo?“
„Danke gut....“
„Wie seid ihr denn hierher gekommen unser Rathaus stürzte ein und dann..“
„Dank meiner Leiter!“
„Angeber“
„Sei ruhig, kann ich was dafür das du nie mitdenkst?“
Die Gemeinde hatte es nie wirklich leicht mit ihren „großen“ Käfern.
Aber blicken wir abseits zu Hr. und Fr. Hirschkäfer wir haben sie ja schon vorab begleitet und lassen sie nun das Ergebnis dieser Aktion nachlesen...
„Zieh schon Erwin, ich hab ganz flatterige Beine!“
„Mich beschlich schon ein schwerer Verdacht..“
„aua“
„Recht geschieht dir du gemeiner Hohlkopf!“
„Wirf nicht mit Dreck nach mir!“
„Hab ich gar......“
Da antworteten beide zum selben Zeitpunkt:
Wer...dannn???
Da ertönte ein leises Zirpen und Rauschen und etwas steckte zwei riesige Fühler hervor und verursachte Weltrekordfieber bei Frau Hildegard Hirschkäfer. Sie sprang mit einem Satz ihren Erwin in die Arme und war nach 23 Ehejahren zum ersten Male sprachlos.
Nach den beiden Fühlern kam ein sehr langer Kopf und ein sehr kleiner Körper, es sah fast komisch aus.
Es sprang mit Leichtigkeit aus dem Loch und ließ die Fühler rotieren.
„Weiche!“
„Dann bist du ja alleine..“
„Das Ding da vor uns soll weichen Dummkopf!“
„Man ist mitnichten ein Ding, welche Dreistigkeit so zu urteilen über ein so königliches Geschöpf wie ich es bin!“
„Wer bist du dann?“
„Auch wenn ihr es nicht verdient der Name des edlen Schmetterlings ist Hochmut Veronika von Blütringen.“
„Ihr lügt!“
„Genau es gibt sie nicht mehr seit dem Anschlag..“
„Ich werde euch niedern Volke eine Darbietung meiner Schönheit geben dies beweisen soll das ich keinen Lug oder Trug verbreite.“
Der Schmetterling entfachte seine Flügel und die beiden Käfer waren schier geblendet...
„Es ist also wahr....“
Der Schmetterling ließ sich langsam nieder und sagte zu ihnen:
„Führt mich in die schönen Gärten und dann sofort in mein Schloss damit ich es wieder einweihen kann im Dienste meiner Dynastie!“
Im Untergeschoss, von den meisten Anwesenden jedoch bekam es andere Namen wie folgt:
SÄUFERLOCH (Fr.Schwirr)
GIESSKANNENKLAURAUM (Hr.Maulwurfshügeltreter)
MÜFFEL“BIS ZUM GEHT NICHT MEHR“ GESCHOSS
(Hr. KRAUSKOPF)
DER „ICH BIN HIER DER CHEF!“ RAUM
(Hr.HEUHÜFERICH/Bürgermeister)
„MEIN GELIEBTER GEKLAUTER GUSSEISERNER WAGENHEBER
(Mit Monogramm Karl des Eroberers)
eingereicht durch die Fr. Gurkenschäler
„UNNÜTZER STAURAUM, EINES NOCH VIEL UNFÄHIGEREN BÜRGERMEISTER INKLUSIVE ZAHLREICHER SCHIESSBUDEN UND WITZ FIGUREN.
(das war von uns...Anmerk. die Redaktion)
und das steht dann da drin: